Augen auf beim Kittenkauf


GENTEST-

Vermeidung von Erbkrankheiten bei der Savannah Katzen - Zucht



Die vom afrikanischen Serval abstammende Rassekatze

Savannah erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Leider
wittert so manch einer mit ihr das große Geld und so werden seit einiger
Zeit vermehrt "Billigkitten" von sogenannten
„Hobbyzüchtern“ oder ausländischen Händlern angeboten, was die seriösen
Züchter dieser Rasse mit großer Sorge beobachten.




So ist es völlig unmöglich, ein typvolles, gesundes,
charakterstarkes, genetisch unvorbelastetes,
vollständig geimpftes, gechiptes, mehrfach entwurmtes, hochwertig
ernährtes und bestens sozialisiertes Kitten z.B. ab der
Generation 4 /SBT zu Dumpingpreisen von unter 1000,-€ abzugeben.
Savannahkitten der Generationen F1/1G -2G– 3G -4G liegen preislich natürlich
bedeutend höher.



Zu einem Savannahkitten aus seriöser
Zucht gehört immer ein Stammbaum aus einem seriösen Verein –
vorzugsweise ein Verein, der Savannahkatzen nach TICA-USA Standard
registriert – , ein EU-Impfausweis mit Chip-Nummer, ein tierärztliches
Gesundheitszeugnis, sowie eiGentest-Nachweis (der Elterntiere) und
ggf. ein Kotprofil, Blutbild, u.s.w.
Seriöse, erfahrene Savannahzüchter züchten
diese wundervolle Rasse mit viel Herzblut, stecken viel Zeit, Energie
und Geld in die Auswahl der richtigen Blutlinien, die
umfassende Gesundheitsvorsorge der Elterntiere, eine artgerechte Haltung
und Ernährung, eine umfassende tierärztliche Betreuung sowohl der
Elterntiere, als auch der Kitten, sowie eine bestmögliche
Sozialisierung der Kitten.
Kein seriöser Züchter gibt „seine“ Kitten vor Vollendung der 12. Lebenswoche und nicht vollständig geimpft ab!
Seriöse Züchter geben im Kaufvertrag eine
Gewährleistung auf die Gesundheit ihrer Kitten und sind bei Problemen
jeder Art immer helfende Ansprechpartner!
Nur mit Stammbaum oder blue / breeder slip ( TICA-USA Registrierung) kann die Echtheit des Savannahkittens gewährleistet werden!
Outcrossverpaarungen sind heutzutage völlig
unnötig, da es genügend fertile (zeugungsfähige) Savannahkater
gibt!Savannahmixe - ein Elternteil z,B. Bengal, Oriental,
Hauskatze usw. - sind keine Savannahs!
Reinrassig ist eine Savannah erst nach der
SBT-Klassifizierung (mindestens seit 3 Generationen ausschließlich
Savannah x Savannah verpaart).
Verkrustete Nasen, verklebte Matschaugen,
kreisrunde kahle Stellen im Fell, magere Katzenkinder mit aufgeblähtem
Bauch sollten jeden Interessenten sofort auf Abstand gehen
lassen. Wer hier Geld beim Anschaffungspreis sparen will, bezahlt das
x-fache hinterher beim Tierarzt





Liebe Savannah- Interessierte, leider häufen sich in den letzten Monaten Informationen über Züchter,
die sowohl gegen die gesetzlichen als auch moralischen Grundsätze der

Savannahzucht verstoßen

  • nicht gemeldete Haltung der Zuchttiere Serval und /oder Savannah F1-F2-F3-F4
  • gefälschte und/oder falsche Angaben in Stammbäumen
  • Haltebedingungen jenseits der artenschutzrechtlichen Bestimmungen mit z.B. 25 Tieren in einem Gehege
  • Ferner gibt es Katzenzuchtvereine ohne Dachverband wo für die gleiche Katze drei verschiedene Stammbäume im Umlauf sind oder F3 als SBT (nicht möglich) registriert werden - oder F5 als SBT registriert werden, obwohl es eigentlich nur F5C ist
  • Es tauchen auch vermehrt Händler und "Züchter" auf, die Katzen
    ohne Stammbaum aufkaufen und mit gefälschten Stammbäumen weiterverkaufen


    Seriöse Züchter möchten im Interesse der Rasse bitten, solche „schwarzen Schafe“ oder „Betrüger“ nicht zu unterstützen oder zu dulden! Dieses Verhalten fällt auf alle Savannahzüchter zurück, es rückt unsalle in ein schlechtes Licht und im schlimmsten Fall führt es zu verschärften Gesetzen der Hybridzucht.

Bereits jetzt sind Fälle bekannt, bei denen sowohl Züchter als
auch Käufer der illegal gezüchteten und gehaltenen Savannahs unter scharfer Beobachtung der zuständigen Behörde stehen.

Man möge doch bitte bedenken, was es für die Tiere
letztendlich bedeutet, wenn sie in einer Auffangstation landen und das
nur, weil mancher meint, er müsse die schnelle Mark verdienen oder ein
„Schnäppchen“ erwerben.
Wer nicht in den Fokus der Behörden geraten und solche
betrügerischen Machenschaften nicht unterstützen möchte, sollte:
Käufe bei „Züchtern“ meiden, die mit Savannahkatzen züchten die bei
keinem USA-Dachverband registriert sind. Es ist bereits vorgekommen,
daß, Stammbäume dieser Kitten bei der TICA für die
Weiterzucht nicht akzeptiert wurden.


  • die Angaben zur Registrierung (F-Generation sowie A,B,C,SBT) anhand der Vorfahren der letzten 4 Generationen sehr genau prüfen
  • bei F1-F2-F3-F4 auf einen Nachweis der Besitzberechtigung mit Eintrag der Chipnummern der Eltern sowie der zuständigen Naturschutz-Behörde, wo die Zucht und die Würfe gemeldet sind, bestehen * (oder einen anderen Nachweis der legalen Haltung und Zucht)
  • auf eine TICA-Registrierung bestehen
  • auf einen Chip und einen EU-Heimtierausweis bestehen
  • auf ein aktuelles Gesundheitszeugnis bestehen
  • nur mit Kaufvertrag und schriftlichen Ausführungen zur artgerechten Haltung erwerben
  • Gentest- Nachweise und Bluttest-Leukose/FIP der Zuchttiere verlangen
  • Auflagen und Regulierungen gibt es dort, wo es ohne nicht geht!


Fell- und Farbentwicklung der Kitten


Das Fuzzy (engl.für verschwommen, unscharf) Phänomen kann man bei Wildkatzen beobachten. Die kleinen Raubkatzenbabys werden im Alter ab ca. 4-6 Wochen aktiv und verlassen ihre Wurfstätte. Damit sie vor Räubern besser geschützt sind und nicht so leicht zu erkennen sind, verliert ihre Fellzeichnung in diesem Alter den Kontrast.

So ist dies auch bei Savannahs.

Die Entwicklung des Fells durchläuft mehrere Stadien, die je nach Tier unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Wenn die Kitten geboren sind, erkennt man klar und deutlich ihre Zeichnung, allerdings ist die Grundfarbe noch dunkler. So ab ca. der 4.-6. Lebenswoche kommen die Kleinen ins Fuzzy. Dieses Stadium ist unterschiedlich lang und kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Ab einem Alter von ca.5-8 Monaten ist die Fellzeichnung wieder sehr viel schöner, jedoch noch lange nicht voll entwickelt. Die Fuzzy-Aufhellung der Grundfarbe kann bis zu einem Alter von 1,5 Jahre anhalten.









Ein Katzenkind zieht ein:


Was fördert das Wohlbefinden und beugt in der Regel Unsauberkeit, Aggressionen und verschrobenen Verhaltensmustern vor.


Ein einfaches Bild hilft hier sicher fürs Verständnis: Alle Katzenkinder wachsen mit Geschwistern und der Mama, in Zuchten auch noch mit Onkeln, Tanten und Großeltern auf. Wenn sie in ihre neuen Familien umziehen, sind sie plötzlich allein - ein unglaublicher Schock — kein vertrauter Kumpel da, der in dieser neuen Situation Sicherheit und Katzenliebe gibt.
Nein, sondern nach einer Reise mit fremden Menschen, landen sie in einer Umgebung mit für das Katzenkind fremden Stimmen, Gerüchen und Katzen, die anders sind als Mama und Geschwister.


Nach der Ankunft sollte das Kitten sich von der Reise erstmals erholen.
Es sollte - für wenigstens eine Nacht - ein extra dafür vorbereitetes Zimmer, eine Toilette mit gewohntem Einstreu, Wasser und etwas Futter vorfinden.


Aber was ist oft der Fall:
Die „neue“ Besitzer haben keine Geduld „oder meinen sie wissen es eben besser“ – obwohl sie eingehend informiert worden sind.
Sofort nach der Ankunft wird das Katzenkind mit fremden Katzen konfrontiert, kann kaum den Transporter verlassen, ohne schon andere Katzen vor der Nase zu haben.
Dann nach kurzer Zeit kommt die Info:
Sie hat sich bereits eingelebt und schlummert zufrieden – nein es ist Erschöpfung, denn Eingewöhnen geht nicht innerhalb einer Stunde!
Dann nach zwei Tagen: Die Katze hat Fehlverhalten, sie pinkelt in die Badewanne.


Der Grund könnte sein – die anderen Katzen blockieren die Toilette, zu wenig Toiletten, fremdes Streu, hat beim Toilettengang keine Ruhe, hat sehr dringend Pippi machen müssen und beim Sprung in die Badewanne ist es gelaufen o einfach Stress oder Protest !
Aber man kann im Vorfeld noch so viel Empfehlung geben, nicht wenige der neuen Kittenbesitzer halten sich an die Tipps der Züchter.


Wir haben den Kitten, die bei uns eingezogen sind immer die erforderliche Zeit gegeben, um sich zurecht zu finden:

  • für die ersten Tage ein eigenes Zimmer
    • mit eigener Toilette, dann hat man auch die Kontrolle ob und wie sie benützt wird.
    • gewohntes Futter mit Mengen - Kontrolle - das eventuell nicht von anderen Katzen weggefressen wird
    • Ruhe, denn durch Stress ist das Immunsystem geschwächt und jeder Tierhaushalt hat seine eigenen Keime
    • viel Zuwendung und Liebe, wenn möglich die Nacht mit dem Kitten verbringen
    • Schritt für Schritt mit den anderen Katzen vergesellschaften
  • Denn nur so soll der Start in ein neues Leben für ein Katzenkind sein!



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