Haltungsbestimmungen

Savannahkatzen der niederen Generationen sind problemlos wie jede Katzenrasse zu halten. Jedoch sollte man sich auch der kleinen Unterschiede bewusst sein, die eine Savannahkatze ausmachen. Sie hat einen großen Bewegungsdrang und Jagdinstinkt. Man sollte den, je nach Generation, durch ein Freigehege, einen gesicherten Garten, oder zumindest einen goßen, gesicherten Balkon mit ausreichend Klettermöglichkeiten gerecht werden.


Artgerechte Haltung:

  • Savannahkatzen können generell im Haus oder in einer großzügigen Wohnung gehalten werden, da sie, wenn sie rechtzeitig kastriert werden stubenrein bleiben.
  • Savannahs der höheren Generation benötigen darüber hinaus ein von der Behörde vorgeschriebenes Freigehege oder einen elektronisch gesicherten, ausbruchsicheren Garten.
  • Für Savannahkatzen der höheren Generationen besteht eine behördliche Meldepflicht.
  • Die Anforderungen und Genehmigungen können je nach Bundesland verschieden ausfallen. Nähere Auskünfte geben Ihnen das Veterinäramt und die Untere Naturschutzbehörde
  • Savannahs der niederen Generationen können in der Wohnung mit einem gesicherten Balkon gehalten werden.
  • Für alle Generationen ist natürlich,wenn die Möglichkeit gegeben ist, ein Gehege zum klettern und spielen wünschenswert
  • Savannahkatzen sind nicht geeignet als Einzeltiere zu leben. Da sie sehr lebhaft sind benötigen sie zum spielen eine andere Katze, egal von welcher Rasse diese ist.
  • Savannahkatzen bis einschließlich F4 fallen als Hybriden unter das Artenschutzgesetz!
    Nun ist es da, das neue Tierschutz Gutachten/Übereinkommen/Leitlinie
    über Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren!

    .Es wird leider immer noch versäumt Interessenten – vor dem Kauf - darauf hinzuweisen, daß
    • Savannah der Generation F1 von den Haltevoraussetzungen mit dem Serval gleichgestellt sind
    • Für Savannah der Generation F1-F4 in allen Bundesländern Meldepflicht besteht
    • In einigen Bundesländern die Haltung von Wildkatzenhybriden bis einschließlich F4 genehmigungspflichtig ist.
    Weitere Info: http://www.savannahcats-germany.de/index.php/savannah-katze-rassebeschreibung/haltungsbestimmungen
    Ab der Generation F5 – so auch unsere SBT Kitten - dürfen in Bayern Savannahkatzen im Gegensatz zu den Generationen F1 bis einschl.F4 wie jede andere Katze ohne behördliche Einschränkungen gehalten werden.

    Die allgemeine Meinung:
    Katzen
    sind Einzelgänger, denn Servale streifen alleine durch den Dschungel und suchen nur zur Paarungszeit die Gesellschaft einer Servaldame, ist nicht richtit. Sicher gibt es auch unter den Hauskatzen Einzelgänger, die keine Artgenossen neben sich dulden, das ist aber eher die Ausnahme, denn Hauskatzen verfügen über ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten.

    Savannahkatzen sollten ein Partnertier zum Spielen, Toben und Kuscheln haben. Das fördert das Wohlbefinden und beugt in der Regel Unsauberkeit, Aggressionen und verschrobenen Verhaltensmustern vor.

    Ein einfaches Bild hilft hier sicher fürs Verständnis: Alle Katzenkinder wachsen mit Geschwistern und der Mama, in Zuchten auch noch mit Onkeln, Tanten und Großeltern auf. Wenn sie in ihre neuen Familien umziehen, sind sie plötzlich allein - ein unglaublicher Schock - kein Kumpel da, der in dieser neuen Situation Sicherheit und Katzenliebe gibt.



Größe und Gewicht sind nur ca. Angaben. Savannahkatzen können bis zu einem Alter von ca. 3 Jahre wachsen und je älter sie werden an Gewicht zulegen
Auch ist entscheidend - was die endgültige Große nach Ende des Wachstums betrifft aus welchen Linien die Tiere gezogen wurden und wie die Ernährung der Tiere ist.

Bei F5SBT Kater ist ein Gewicht von über 10 KG bekannt!




Die Meldepflicht besteht für lebende Wirbeltiere der besonders geschützten Arten (§ 7 Abs. 2 der Bundesartenschutzverordnung, BArtSchV). Besonders geschützte Arten (vgl. § 7 Abs. 2 Nr. 13 des Bundesnaturschutzgesetzes) sind u.a. Arten der Anhänge A und B der VO (EG) Nr. 338/97. Die Arten Bengalkatze, Prionailurus bengalensis (Synonym Felis bengalensis) und Serval (Leptailurus serval) sind zumindest nach Anhang B der Verordnung geschützt. Sie werden gekreuzt mit verschiedenen Haus- und Rassekatzen, so dass unter den Namen „Bengalkatzen“ oder „Savannah-Katzen“ Hybride entstehen.

Die Frage, wie bei Hybriden von geschützten Arten zu verfahren ist,

regelt die CITES Resolution Conf. 10.17. Diese Regelungen wurden in den

„Erläuterungen zur Auslegung der Anhänge A, B, C und D“ der Verordnung

(EG) Nr. 338/97 übernommen (s. Fußnote Nr. 10). Es gilt daher folgende

Regelung: Hybride Tiere, bei denen in den vier vorhergehenden

Generationen in direkter Linie ein oder mehrere Exemplare einer Art der

Anhänge A oder B vorkommen, fallen wie reine Arten unter die Verordnung,

auch wenn die betreffende Hybridart nicht ausdrücklich in den Anhängen

aufgeführt ist. Für die Praxis bedeutet das, dass Hybriden erst ab der

5. Nachzuchtgeneration nicht mehr den Schutzbestimmungen unterliegen.

Als Nachweis reicht eine entsprechende Bescheinigung des Züchters

(Stammbaum) aus.

Haltung eines Serval:

azeem29.4


Azeem15Dez


Azeem18Monate

Der Serval ist und bleibt ein Wildtier, auch von Hand aufgezogen und gezähmt wird er niemals eine "Schmusekatze". Selbst wenn Sie die artenschutzrechtlichen Vorgaben erfüllen und von den Behörden die Genehmigung für die Haltung eines Servals bekommen, können Sie einen, den Kittenschuhen entwachsenen Seval, niemals im Haus halten. Denn zuverlässige Stubenreinheit und pfleglichen Umgang mit Möbel usw. können Sie von einem Serval nicht erwarten.

In Deutschland ist die Haltung von Servalen genehmigungspflichtig und es müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden:

Hier ein Auszug aus dem neue Tierschutz Gutachten/Übereinkommen/Leitlinie
über Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren

Mittelgroße Kleinkatzen: z.B.
Serval (Leptailurus serval) & Karakal (Caracal caracal)

Außengehege: Mindestens 50 qm
für 1 Tier oder 1 Paar, zeitlich begrenzt unterteilbar
in verbindbare Einzelgehege, die für ein Einzeltier mindeststens 25 m
und für ein Muttertier mit Jungtieren mindestens 50 m groß sein müssen oder es müssen
Abtrenngehege gemäß Kapitel II.1.3 zur Verfügung stehen;
für kletternde Arten mindestens 2,50 m Höhe.

Innengehege beheizbar 20 m bzw. 50 m
pro Paar; in allen Fällen 2,5 m Höhe,
unterteilbar wie für Außengehege beschrieben.

Die Anforderungen und Genehmigungen können je nach Bundesland verschieden ausfallen. Nähere Auskünfte geben Ihnen das Veterinäramt und die Untere Naturschutzbehörde

Ein Serval braucht viel Auslauf, er sollte sich austoben können. Für ihn ist es wichtig, seine geballte Kraft und Energie in Lauf und Sprung umzusetzen.

Je größer das Gehege, desto ausgeglichener sind die Servale!

50-100qm, natürlich auch größer, das genug Raum bietet um zu laufen und zu klettern. Außerdem sollte Wasser zum planschen vorhanden sein.

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